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12.09.2019, Nürnberg

Sana Klinik Nürnberg schärft am „Tag der Patientensicherheit“ das Bewusstsein für vermeidbare Risiken und zeigt auf, welche Maßnahmen es tagtäglich trifft, um seine Patienten zu schützen und sicher zu versorgen.

Patientensicherheit geht uns alle an

Patientensicherheit geschieht nicht von allein. Sie bedarf des täglichen Engagements aller Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung. Für die Sana Klinik Nürnberg nimmt das Wohl der Patienten eine entscheidende Rolle bei der medizinischen Versorgung ein. Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure auf allen Ebenen des Hauses sowie mit den Patienten entscheidend. Verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise Risikoaudits oder die Interprofessionelle Visite für Schmerzpatienten, sorgen dafür, dass der fachliche Austausch innerhalb des Behandlungsteams sowie der Informationsfluss zwischen Behandlungsteam und Patienten weiter gestärkt werden. Zur Erhöhung der Patientensicherheit tragen darüber hinaus auch Fallanalysen und OP-Checklisten bei. 

Die Sana Klinik Nürnberg versorgt jährlich rund 4.000 Patienten. Gerade in außergewöhnlichen Situationen, beispielsweise unter Zeitdruck, muss die Kommunikation sowie die Aufgabenverteilung im Team reibungslos funktionieren. Dies wird in regelmäßigen Risikoaudits verschiedener Fachbereiche der Klinik und durch Fallanalysen aufgearbeitet.

Interprofessionelle Visite in der Schmerztherapie baut Ängste ab und schafft Vertrauen in das Behandlungsteam
Ein Krankenhausaufenthalt stellt eine Ausnahmesituation für jeden Patienten dar, die immer wieder auch mit Ängsten verbunden ist. Eine proaktive, offene und wertschätzende Kommunikation zwischen dem interprofessionellen Behandlungsteam und dem Patienten schafft Vertrauen und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wohl des Patienten. Denn im Moment der Visite erhält der Patient die volle Aufmerksamkeit des gesamten Teams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem spezifischen Krankheitsverlauf. Zudem besteht die Gelegenheit für persönliche Fragen seitens des Patienten oder auch der Angehörigen, die ebenfalls Teil der interprofessionellen Visite sein können.

CIRS - aus kleinen Fehlern lernen, um große zu vermeiden
Mit einem Meldesystem für kritische Vorfälle verbessert die Sana Klinik Nürnberg die Sicherheit der Patienten. Ziel ist es, gefährliche Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen, bevor daraus Fehler entstehen, die Patienten gefährden könnten. Neben etablierten Systemen und Maßnahmen für die Patientensicherheit kommt in der Sana Klinik Nürnberg auch ein Critical Incident Reporting System (CIRS) für alle Bereiche der Patientenversorgung zum Einsatz. Basis des Systems ist ein Portal im Intranet der Klinik, in dem Mitarbeiter anonym kritische Zwischenfälle melden, die zu einer Gefährdung der Patienten führen können. So lassen sich Schwachpunkte in Abläufen oder Prozessen rechtzeitig aufdecken und vermeiden – denn meist ist es nicht ein Fehler, der zu Vorfällen führt, sondern die Verkettung mehrerer Einzelfehler, die für sich genommen zunächst harmlos erscheinen.

Kontakt

Christina Schneider
Assistenz der Klinikleitung / Marketing
Sana Klinik Nürnberg GmbH - Am Birkenwald
Weiltinger Straße 11
90449 Nürnberg
Telefon: 0911 6808-112
Telefax: 0911 6808-110
E-Mail: christina.schneider@sana.de